Der Internationale Tag der Roma wird offiziell am 8. April gefeiert. Es zeichnete sich eine nasskalte Woche ab und wer feiert schon gerne im Regen? Für uns war das kein Problem, denn wir haben das Fest einfach vom 8. April um vier Wochen nach hinten auf den 5. Mai verschoben – das hat sich gelohnt!

Der Roma-Tag im BuKi-Haus entwickelt sich zu einem besonderen Highlight. 

Am Tag der Roma soll auf die Diskriminierung der Roma auf der ganzen Welt aufmerksam gemacht werden. Mit Tanz, Gesang und einem leckeren Essen sollte  auch der Stolz der Roma auf ihre glanzvolle Kultur zum Ausdruck gebracht werden.

Eine Woche lang haben sich die Kinder und ihre Mütter im BuKi-Haus auf den Tag vorbereitet und gemeinsam Lieder geprobt, gebastelt, gebügelt und gekocht.

Die viele Arbeit hat sich schlussendlich mehr als gelohnt. Eine große Anzahl an Erwachsenen und Kindern aus dem Roma-Viertel, Nachbarn und auch Mitarbeitern der lokalen Schule bildeten ein buntes Geschehen.

Die kleinen Kids halfen beim Malen der Roma-Flagge und Mütter flochten den Praktikantinnen die Haare und zauberten ein leckeres Gericht namens “Paprikás krumpli” mit traditionellem Brot.

Nach dem Auftritt der Kinder, bei dem Lieder, wie Mori shej und Gelem Gelem gesungen wurde, starteten die Jugendlichen eine “Bulli”.

Auch für unsere 4 Praktikantinnen war dieser Tag sehr eindrucksreich und interessant, denn wie oft wird man zuhause in Deutschland denn noch von einem Mann zum Tanzen aufgefordert? 😉