Lena Schmitt mit BuKi-Kindern

Kinderträume

Ich möchte lachen, spielen, lernen,

Dinge wagen, mich auch mal entfernen,

möchte stolpern, wieder aufstehen und springen,

in den hellsten, schiefsten Tönen singen.

Ich möchte Schlösser aus Sandburgen bauen,

neues entdecken, mich auch mal trauen,

weinen dürfen, wenn es nicht funktioniert,

und dann als nächstes, ganz inspiriert,

träumen, von den schönsten Geschichten,

und in den buntesten Fantasien dichten.

  • Ich möchte Kind sein.

Die Sonne verschwindet ich wache auf,

Gewitterwolken kommen, mein Kopf schreit Lauf.

Ich weiß nicht wohin, muss ich doch bleiben,

dort wo ich bin, noch weiter verweilen.

Die Fantasie weicht der realen Welt,

die Sterne verschwinden am Himmelszelt.

Ich brauche Schutz, im sicheren Hafen,

doch ich bin allein, hab` wohl verschlafen.

Meine Mutter ist weg, ich sitze nun hier,

hab` Furcht, dass ich meine Träume verlier.

  • Ich habe Angst.

Ich möchte schlafen, den Himmel heilen,

in meinen Träumen weiter verweilen,

die Sterne wieder lebendig singen

damit sie mit mir scheinen und klingen,

Ich möchte sicher sein in Mamas Armen,

die Wolken vertreiben mit den buntesten Farben,

Donner hör auf, Gewitter geh weg,

geh weg du Hunger, verschwinde Dreck.

lasst mich in Ruhe, lasst mich in Frieden,

ich brauche Freiheit, lasst mich siegen.

  • Ich habe Hoffnung.

Endlich mal alles richtig machen,

nicht angeschrien werden für die kleinsten Sachen,

ich möchte schlau sein, ich möchte es hören

dass ich ein Geschenk bin und nicht nur störe.

Doch der Wind bläst mir schon wieder um die Ohren,

fühl mich im nahenden Sturm verloren,

Die Sonne scheint, doch seh´ ich die Wolken,

die mich auf Schritt und Tritt verfolgen,

der grollende Donner und der helle Blitz,

der mich festhält und mich besitzt.

  • Ich möchte leben

Ich möchte Kind sein, ich habe Angst,

in allen Trümmern längst verschanzt.

ich habe Hoffnung, ich möchte leben,

weiter nach meinen Träumen streben.

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