Ohnmacht und zerbrechende Welten

Sie sitzt dort auf der Couch, wie jeden Tag.
Sie lacht mich an, begrüßt mich herzlich.
Dann schaut sie sich um, sieht die Kinder und fragt,
wie sie das schaffen soll, ihr Blick plötzlich schmerzlich.

Sie blickt auf die Kleinste der drei Geschwister,
spürt ihre Ohnmacht und fängt an zu weinen.
Sie hat bereits gezogen all ihre Register,
ihre Kräfte nicht mehr genug für die drei Kleinen.

Sie zittert und weiß sich nicht zu helfen,
die Eltern der Kinder sind beide fort.
Das Geld ist zu wenig für Strom und Essen,
sie als Tante ganz allein nun dort.

Die Kinder stehen daneben, blicken sie an,
Sie sind ganz still, bewegen sich nicht.
Fragen sich, wann das wohl alles begann,
erkennen, dass ihre Welt zerbricht.

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