Zu Besuch im Roma-Viertel: Damit Kinder eine echte Chance bekommen

Im November begleitete Stefan Zell seine Kolleginnen Greta Marcu und Vanda Reimer bei ihren Familienbesuchen im Roma-Viertel. Obwohl sich das Viertel insgesamt positiv entwickelt hat, leben dort noch immer Familien in bitterster Armut.

Gemeinsam besuchten sie eine Familie, die in einer kleinen, baufälligen Hütte lebt. Greta versorgte dabei das Bein der kleinen Sofia, die einen größeren Ausschlag hatte. Zur Familie gehört auch ein Säugling. Die Mutter ist dankbar für die Unterstützung durch Greta und Vanda, die ihr den Zugang zur medizinischen Versorgung ermöglichen. Alleine hätte sie keine Möglichkeit, den Arzt in Satu Mare zu erreichen.

Leben in einer Elendshütte

Wie kann man sich das Leben in einer solchen Hütte vorstellen?
Man betritt einen niedrigen, dunklen Raum, in dem man nur in der Mitte aufrecht stehen kann. Platz gibt es für zwei Betten und einen kleinen Ofen. Immerhin gibt es Strom für eine Lampe. Fließendes Wasser fehlt vollständig. Es gibt kein Badezimmer, keine Dusche, kein WC und keine Küche.

In dieser Hütte leben fünf Menschen. Sofort stellen sich Fragen:
Wie schlafen fünf Personen in zwei Betten?
Wo waschen sie sich?
Wie versorgt die Mutter ihre Kinder?

Trotz aller Armut wirkt die Hütte aufgeräumt. Die Decke ist blau-weiß bemalt und mit kleinen Sternchen verziert. Über den Betten hängt an Schnüren frisch gewaschene Wäsche. Die Betten dienen zugleich als Sitz- und Schlafplatz und als Aufbewahrungsort für die wenigen Habseligkeiten der Familie.

Alltag in ständiger Unsicherheit

In der kalten Jahreszeit findet Sissi, der Vater, als Tagelöhner nur unregelmäßig Arbeit. Oft bleiben Mahlzeiten aus. Weißbrot oder Kartoffeln ohne Beilagen müssen dann genügen. Manchmal gibt es nicht einmal das. Diese ständige Unsicherheit bedeutet enormen Stress, der auch an den Kindern nicht spurlos vorbeigeht.

Krishtof und Sofia kommen regelmäßig ins BuKi-Haus. Dort erhalten sie warme Mahlzeiten, Kleidung, eine verlässliche Tagesstruktur und vor allem menschliche Wärme. BuKi ist für sie ein Ort der Stabilität und Zuversicht.

Ohne BuKi hätten diese Kinder kaum eine Chance, dem Kreislauf der Armut zu entkommen.

Danke für eure Unterstützung

Die Betreuung der Kinder im BuKi-Haus wird vollständig durch Spenden ermöglicht.
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