
Heidi war sechs Tage lang über Ostern bei den Kindern im BuKi-Haus. Hier berichtet sie, was in diesen Tagen alles passiert ist:
Ihr Lieben,
ich komme von 6 intensiven Tagen in unserem BuKi-Projekt aus Cidreag zurück. Wie immer, tauche ich ein in eine andere Welt. Alles was hier so wichtig erscheint, wird beim Gang durchs Viertel und beim Besuch unserer Familien in prekären Lebenssituationen nebensächlich.
Der kleine Adelin im Rollstuhl….durch seine Fußfehlstellung kann er nicht mehr laufen. Er wird jetzt für seine erste OP im Mai vorbereitet. Unsere Koordinatorin Greta sucht nach einer Physiotherapeutin, die zu ihm nach Hause kommt, da seine Familie die Fahrten nach Sstu Mare nicht schafft. Trotzdem ist die OP ein Lichtblick….
Dann haben wir zwei Babys, Chinzia und Zoltan. Dem Jungen geht es gut, das Mädchen wirkt apathisch und krank. Die Hausärztin meint es könnte etwas mit dem Herz sein. Ein Termin in Satu Mare in der Klinik ist notwendig. Wir kümmern uns darum….
Roxi, die unter Depressionen leidet und sich zeitenweise um Ihre zwei wunderbaren Kinder Adrian und Anna nicht kümmert….wir holen die Kinder ab und sie verbringen einen unbeschwerten Tag im BuKi Haus.
Unsere Kolleginnen, die eigentlich im Urlaub sind, organisieren für mich eine Überraschungsfeier zu meinem im November zurückliegenden Geburtstag. Das hat mich sehr berührt und ich habe mich sehr gefreut….ich kann es immer noch nicht fassen.
Die Freude der Kinder über meinen Besuch, das sind pure Glücksmomente und geben mir so viel zurück. Diese kleinen Kinder, die angerannt kommen und mich fest umarmen. Ich fühle mich beschenkt. All die Stunden im Bus und Zug sind vergessen! Die Kinder wissen, dass wir da sind und immer wieder kommt die Frage….“Heidi Programm, ja?“ Wer könnte da nein sagen.
Unsere Kolleginnen sind im Urlaub, das Haus dann normalerweise geschlossen, aber wenn wir da sind, können die Kinder kommen. Das BuKi Haus, der Platz mit Trampolin, Fahrräder, die Möglichkeit zu Spielen und sich auszutoben, ein geschützter Platz, das brauchen und lieben die Kinder.
Die Ostereiersuche, war für jung und alt ein großes Vergnügen.
Fazit: Auch wenn mein Aufenthalt kurz war, wir konnten viel bewegen, unsere neue Volontärin Sabine macht einen sehr guten Job, kann ungarisch (Chapeau!), unser Abifreund Michael ist ein Tüftler, Elektronik Freak, Koch, Handwerker und Kinderversteher, Steff ist unser Kopf und ohne ihn ginge gar nichts.
Die gespendet Gastro Spülmaschine ist angeschlossen, Das Holzhaus innen neu gestrichen, Sockelleisten im Kinga-Haus montiert, und, und, und…
Und zack bin ich wieder hier…
Seid alle herzlich gegrüßt
Heidi 🙂






















