Die persönlichen Beziehungen und der persönliche Austausch mit den BuKi-Kindern und ihren Familien ist das, was uns für BuKi antreibt.  

Von Ende Juli bis Anfang September, war ich nun im BuKi-Haus und habe gemeinsam mit Heidi den BuKi-Sommer in Cidreag begleitet. Während Heidi im Juni und Juli die Montessori-Schulung und den Aufbau des Brotbackofens begleitet hat war mein Schwerpunkt im August mit der Zirkus-Woche und der Begleitung unserer neuen Koordinatorin.

Der Kalender während meiner Aufenthalte ist voll, teils mit organisatorischen Dingen, die von mir als Leiter des BuKi-Hauses erwartet werden, Reparaturen rund ums Haus, oder Programmen des BuKi-Kindersommers. Den eigentlichen Kontakt zu den Kindern pflegen Heidi und ich aber außerhalb der ‚offiziellen‘ Zeiten. Davon möchte ich Euch hier einen Eindruck geben.

Meist, am frühen Abend, wenn die Sommerhitze abgeklungen war, haben wir die Kinder zum freien Spielen eingeladen. Nicht immer hatte ich Zeit, doch jeden Tag haben sie mich gefragt, ob sie kommen dürften. Vor dem Zaun am Eingangstor gewartet haben in der Regel zehn bis fünfzehn Kinder.

Gemeinsam mit Heidi und den Kindern unterwegs

Bei den Kindern zuhause

Es gibt keinen Aufenthalt von uns, ohne dass wir die Kinder und Familien zuhause besuchen würden. Hier etwa war ich bei Nadi, um ihre Eingangstüre zu richten. Es dauert nicht lange, dann sind alle Kinder mit dabei.

Das freie Spiel am Abend

Am frühen Abend, wenn die Temperaturen wieder unter 30° gefallen sind, waren die Türen für die Kinder zum freien Spiel geöffnet. Ob nun Fuß- oder Basketball, Fahrrad oder Trampolin, Baden in unserem ‚Pool‘, Kickern oder Fahrradreparieren unter unserem Pavillon. Auch Nachbars Gänse wollten es sich nehmen lassen vorbei zu schauen – das hat den BuKi-Kindern gefallen.

Auch unsere Holzhütte sollte fertig werden

Nebenbei sollte die Holzhütte für unser Brennholz noch verschalt werden. Für unsere Kinder war dies eine willkommene Abwechslung.

Besuch von Frank Reichel

Sehr nett war der Besuch von Frank Reichel. Vielen Biberachern auch nur auf dem Fahrrad bekannt. Er hat sich im BuKi-Haus den Fahrrädern angenommen. Und die Kinder hatten großes Interesse ihm beim Reparieren zu helfen.

Abends beim Grillen

Immer wieder haben wir an unserer Feuerstelle gegrillt und den Tag ausklingen lassen. Es verging kein offener Spieleabend, an dem wir nicht gemeinsam gekocht und gegessen hätten. Bei den meisten BuKi-Kindern gibt es bis heute keine festen Malzeiten. Und es wirkt nahezu paradox: auch mollige Kinder hungern. 

BuKi nimmt Kinder bei der Hand – viele Kinder lassen mich nicht mehr los.

Es gibt sie, die Kinder, die eben Nähe suchen. Wenn man weiß, woher die Kinder kommen, dann wird auch klar, dass sie nicht nur Nähe, sondern Schutz brauchen. Man fährt nach sieben Wochen wieder zurück und weiß, dass man Kinder zurücklässt. Das macht den Abschied schwer.