Die persönlichen Beziehungen und der persönliche Austausch mit den BuKi-Kindern und ihren Familien ist das, was uns für BuKi antreibt.  

Während der Sommermonate waren Heidi und ich im BuKi-Haus und haben gemeinsam den BuKi-Sommer in Cidreag begleitet. Während Heidi im Juni und Juli die Montessori-Schulung und den Aufbau des Brotbackofens begleitet hat war mein Schwerpunkt im August mit der Zirkus-Woche und der Begleitung unserer neuen Koordinatorin.

Der Kalender während unserer Aufenthalte ist voll, teils mit organisatorischen Dingen, die von uns als Leiter des BuKi-Hauses erwartet werden, Reparaturen rund ums Haus, oder Programmen des BuKi-Kindersommers. Den eigentlichen Kontakt zu den Kindern pflegen Heidi und ich aber außerhalb der ‚offiziellen‘ Zeiten. Davon möchten wir hier einen Eindruck geben.

Meist, am frühen Abend, wenn die Sommerhitze abgeklungen war, haben wir die Kinder zum freien Spielen eingeladen. Nicht immer hatte wir Zeit, doch jeden Tag standen sie vor uns und fragten: ‚Heute ja Programm?‘

Gemeinsam mit Heidi und den Kindern unterwegs

Bei den Kindern zuhause

Es gibt keinen Aufenthalt von uns, ohne dass wir nicht die Kinder und Familien zuhause besuchen würden. Hier etwa bei Nadi, um ihre Eingangstüre zu richten. Es dauerte nicht lange, dann waren viele Kinder mit dabei.

Das freie Spiel am Abend

Am frühen Abend, wenn die Temperaturen wieder unter 30° gefallen waren, wurde das Tor für die Kinder zum freien Spiel geöffnet. Ob nun Fuß- oder Basketball, Fahrrad oder Trampolin, Baden in unserem ‚Pool‘, Kickern oder Fahrradreparieren unter unserem Pavillon. Selbst nachbars Gänse gefällt es bei BuKi.

Auch unsere Holzhütte sollte fertig werden

Nebenbei sollte die Holzhütte für unser Brennholz noch verschalt werden. Fleißig hämmerten die Kinder Nagel um Nagel in die Bretter.

Besuch von Frank Reichel

Sehr nett war der Besuch von Frank Reichel im BuKi-Haus. In Biberach ist Frank Reichel eng mit der Radfahrszene verbunden. Mit über 80 Jahren dreht er noch immer fast täglich seine Runden. Er hat sich im BuKi-Haus den Fahrrädern angenommen. Die Kinder hatten großes Interesse ihm beim Reparieren zu helfen.

Abends beim Grillen

Immer wieder haben wir an unserer Feuerstelle gegrillt und den Tag ausklingen lassen. Es verging kein offener Spieleabend, an dem wir nicht gemeinsam gekocht und gegessen hätten. Bei den meisten BuKi-Kindern gibt es bis heute keine festen Malzeiten. Und es wirkt nahezu paradox: auch mollige Kinder hungern. 

BuKi nimmt Kinder bei der Hand – viele Kinder lassen uns nicht mehr los.

Es gibt sie, die Kinder, die eben Nähe suchen. Wenn man weiß, woher die Kinder kommen, dann wird auch klar, dass sie nicht nur Nähe, sondern Schutz brauchen. Wir fahren nach unserer Zeit im BuKi-Haus wieder zurück und wissen, dass man Kinder zurücklässt. Das macht den Abschied schwer.